Auslandsaufenthalte von AusbilderInnen
IFA fördert den Erfahrungsaustausch von AusbilderInnen im Ausland. Als AusbilderInnen gelten LehrlingsausbilderInnen in Betrieben, Personalverantwortliche, LehrerInnen in berufsbildenden Schulen sowie BerufsbildungsexpertInnen und SchulaufsichtsbeamtInnen.
Gefördert werden Personen mit Multiplikatorwirkung, die ihre Erfahrungen an Jugendliche oder Erwachsene, die sich in beruflicher Bildung befinden (Lehrlinge, SchülerInnen in BMHS etc.) oder in der beruflichen Bildung tätig sind, weitergeben können.
Welche Förderungen gibt es?
Im Rahmen des europäischen Programms für lebenslanges Lernen / Leonardo da Vinci erhalten AusbilderInnen einen länderabhängigen Zuschuss zu den Reise-, Versicherungs- und Aufenthaltskosten, die im Zusammenhang mit dem Erfahrungsaustausch im europäischen Ausland entstehen. Der Auslandsaufenthalt muss mindestens eine Woche dauern und in einem der am Programm teilnehmenden Länder absolviert werden.
AusbilderInnen, die
- ihren Erfahrungsaustausch in einem Land absolvieren, das nicht am Programm für lebenslanges Lernen / Leonardo da Vinci teilnimmt (zB Kroatien, Kanada etc.),
- bereits einmal Fördermittel aus Leonardo da Vinci erhalten haben oder
- aus verschiedenen anderen Gründen keine Leonardo-Förderung erhalten,
können bei IFA Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend beantragen.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung eines Praktikums.
Interesse an einem Erfahrungsaustausch im Ausland?
Folgende Bewerbungsunterlagen sind erforderlich:
- Bewerbungs-/Motivationsschreiben (deutsch und englisch)
- Lebenslauf (deutsch und englisch)
- Kurzbeschreibung der beruflichen Tätigkeit und der Möglichkeit, die erworbenen Auslandserfahrungen weiterzugeben
- Kopie eines gültigen Lichtbildausweises
Während des Auslandsaufenthalts besuchen Sie zB Betriebe, Schulen und andere Ausbildungseinrichtungen sowie öffentliche und private Einrichtungen, die sich für die inhaltliche Gestaltung, Gesetzgebung, Anerkennung etc. im Bereich der beruflichen Bildung verantwortlich zeichnen. Ziel des Aufenthalts ist es, die eigenen Erfahrungen mit den Herangehensweisen in anderen Ländern auszutauschen. Häufig können auch nachhaltige Partnerschaften mit Unternehmen in anderen europäischen Ländern geschlossen werden.
